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“Synergie-Effekte und Besonderheiten wieder entdecken“. Abschluss del 1. Workshops in Montorso

Die Gemeinden Montorso Vicentino, Chiampo, Gambellara, Montebello Vicentino, Zermeghedo und Monteforte d’Alpone waren die Protagonisten des 1. Workshops, der im Rahmen des PIAR-ACCESS-Projekts von “Die Täler des Weins und der Geschichten, Länder zum Genießen“ organisiert wurde.

Das Treffen war für die Presse und Reiseveranstalter reserviert und eine Gelegenheit, über ein Gebiet zu sprechen und nachzudenken, das durch seine kulturelle, naturalistische und dessen önologische und gastronomische Berufung geradezu dazu auffordert, entdeckt, kennen gelernt und wertgeschätzt zu werden.
Und gerade in einem der repräsentativsten Orte der Provinz von Vicenza haben sich die Gäste der Veranstaltung getroffen: in der Villa da Porto in Montorso Vicentino aus dem 17. Jahrhundert, „ein Beispiel jener eindrucksvollen Renaissance-Architektur, die unsere Orte kennzeichnet“ – hat Dr. Spagnolo als Stellvertreter des Konsortiums „La Serenissima Agno Chiampo“ hervor gehoben – „Dies ist ein Land, das die Renaissance und den Humanismus intensiv durchlebt hat, und hier hat Luigi Da Porto die Geschichte von Romeo und Julia geschrieben, aus der Shakespeare ein international bekanntes Theaterstück gemacht hat. Es ist ein Ort von kollektiver Bedeutung, und darum haben wir ihn ausgewählt. Dies ist die Magie, die wir denen übertragen müssen, die uns nicht kennen“ – hat er hinzu gefügt -. „Dies ist die Herausforderung, der wir gegenüber treten müssen: einem für Wenige zugänglichen Slow-Tourismus hoher Qualität Leben zu verleihen. Wir müssen einen Tourismus schaffen, der es versteht, Emotionen zu übermitteln und Emotionen kann man nicht erfinden. Deshalb“ – schließt er ab – „ist es notwendig, mit dem Ehrgeiz derjenigen zu beginnen, die den Mut haben, intelligente und bedeutungsvolle Aktionen zu promoten und dem schon seit langem bestehenden Beispiel der Wein-Konsortien zu folgen: Ein hochwertiges Erfahrungsnetz aufbauen bedeutet, das eigene Gebiet wirklich zu promoten“. Und genau dies ist das Ziel des PIAR-Projekts, „das 16 Gemeinden vereint hat“ – erklärte Chiampos Bürgermeister Matteo Macilotti. „Das Projekt hat sich mithilfe der “Reiserouten” und Wiederherstellung des Angebots des ländlichen Tourismus angepasst. Die wahre Herausforderung des Projekts“ – hat er hinzu gefügt und dabei Spagnolo zitiert – „ist die Zusammenarbeit der vielen Beteiligten. Wir haben diese Herausforderung teilweise schon gewonnen, und der Beweis hierfür sind die Früchte, die aus dieser Zusammenarbeit gewachsen sind. Jetzt heißt es, dieses Spiel abzuschließen und fähig zu sein, die geschaffenen Gelegenheiten beim Schopf zu packen, oder besser gesagt, die immensen Möglichkeiten, die uns der globale Markt bietet. Mein Traum ist,“ – schloss Macilotti ab – „dass jeder, der einmal in unser Gebiet kommt, all seine kulturellen, natürlichen, önologischen und gastronomischen Qualitäten wertschätzt und sagen kann: „ich habe es kennen gelernt, es hat mir gefallen und ich werde zurückkommen“. Wir müssen neue und ungewöhnliche Wege einschlagen, um das zu schaffen, was ich ´den Gefallen am Entdecken´ nenne“. Und die „Geschichte“ der Weintäler, dieser „Länder, die es zu entdecken gilt“, muss mithilfe der Qualität ihrer Erzeugnisse entdeckt werden, wie es der Vorsitzende des Slow Food Venetiens Mauro Pasquali ausgedrückt hat: „die Kultur“ – sagte er während seines Beitrags – „ist die Unterschicht der önologischen und gastronomischen Erzeugnisse. Durch die Geschichte eines Erzeugnisses rekonstruieren wir Teile der Kultur. Die Legende“ – fügte er hinzu – „verbindet sich mit der Geschichte. Deshalb kann die Vortrefflichkeit eines Erzeugnisses nicht von seinen Bewohnern absehen: man kann z.B. nicht an den Durello denken, ohne an die Leute des Durellos zu denken. Wenn es uns nicht gelingt, dem Verbraucher die Geschichte des Erzeugnisses zu übermitteln“ – erklärte Pasquali – „dann verkaufen wir das Gebiet nicht. Die Geschichte eines Ortes liegt in der Erinnerung eines Produkts. Wir haben die Pflicht, die in jedem Erzeugnis enthaltenen Werte des Gebiets zu übermitteln; und um dies zu tun, ist es notwendig, die Tradition wieder herzustellen und dem Besucher zu erlauben, den „Geschmack“ dieser Orte zu entdecken. Im Vergleich zu unseren Ahnen“ – schloss er ab – „haben wir einige Fehler gemacht: der Fortschritt hat unser Gebiet verunstaltet und hier müssen wir wieder anpacken; deshalb haben wir beschlossen, das Ziel des Projekts auch in dessen Namen einfließen zu lassen: die Täler des Weins zu erzählen“.
Auch der Vertreter des Konsortiums von Recioto und Gambellara, sowie Gemeinderat von Monteorso Vicentino Antonio Tonello hat von der Bedeutung gesprochen, die Umweltbelastung zu drosseln und das Angebot der Provinz von Vicenza aufzuwerten. Wie auch der Direktor des Durello-Konsortiums Aldo Lorenzoni, hat er hervor gehoben, wie sehr „uns die Geschichten den unterscheidenden Wert verleihen, wie unsere mit 6 Mitgliedern und 75.000 Flaschen begonnenen Erfahrung gezeigt hat, die es jetzt zu 700.000 gebracht hat“; er sprach von der Bedeutung, einen „Tourismus zu betreiben, der auch ökonomisch ist. Wir sind Hersteller von hochgradigen Produkten, wie dem DOC-Vin Santo aus Venetien, die wir als alleinige Hersteller in der ganzen Region und im Gegensatz zu den anderen drei italienischen Herstellern produzieren. Das sind kleine Realitäten, die jedoch an eine sehr alte Tradition gebunden sind. Daher ist es wichtig, dabei zu sein; und daher“ – fügte er hinzu – „glauben wir sehr stark an dieses Projekt. Die Brillanz ist unsere Stärke, aber wir müssen in der Lage sein, sie in integrierte Angebote zu implementieren. Um einen professionellen Tourismus zu schaffen, der ökonomisch ist,“ – schloss Tonello ab – „muss man Synergien herstellen.“
Nach dem Abschluss des ersten Workshops bereitet man sich schon auf den Termin am 12. April vor, wo ab 9.30 Uhr in der renommierten Villa Trissino-Barbaran von Castelgomberto die folgenden Protagonisten präsent sein werden: die Gemeinden Castelgomberto, Arzignano, Cornedo Vicentino, Montecchio Maggiore, Sovizzo und Trissino. Das Datum des letzten Treffens wird nach der Veranstaltung mitgeteilt, welches im Leogra-Tal stattfinden und folgende Gemeinden mit einbeziehen wird: Schio, Isola Vicentina, Malo und San Vito Leguzzano.